IG Eine Welt

 

Die Interessengemeinschaft „Eine Welt“ stellt sich vor

 

„Es muss von Herzen kommen, was auf Herzen wirken soll!“ Goethe

 

 

 

Interessierte Schüler und Schülerinnen unterschiedlicher Klassenstufen  am Gymnasium Einsiedel engagieren sich seit vielen Jahren für soziale Projekte – auch über Landesgrenzen hinaus.

 

Unter der Leitung des Lehrerehepaars Sabine und Frank Oelschlägel ist es allen Mitgliedern der IG ein Bedürfnis,  dort zu helfen, wo unsere Hilfe gebraucht wird.  Wir wollen dort hinschauen, wo andere wegsehen. Auch wenn wir die Welt nicht verändern können, kann doch jeder von uns seinen Teil dazu beitragen, um  sie ein kleines Stückchen lebenswerter zu machen- für uns und viele Andere- und somit viel bewegen.

 

Sich für sozial schwächere, schwerkranke, körperlich und geistig benachteiligte Menschen sowie Menschen und insbesondere Kinder in Not einzusetzen, ist gerade in der heutigen Zeit wichtiger denn je.

 

Es ist ein großartiges Gefühl, anderen Menschen zu helfen und zur Seite zu stehen, auch wenn das nicht immer leicht ist. Es bedarf Ausdauer, Geduld und vieler kreativer Ideen, die nicht zuletzt in der Freizeit und in Kreativcamps umgesetzt werden. Auf dieses Gemeinschaftsgefühl wird in der IG „Eine Welt“ besonders viel Wert gelegt, denn nur als Gruppe sind wir stark.

 

Über unsere selbst geschriebenen Theaterstücke können wir von unserer Arbeit erzählen.

Im Mittelpunkt des neuen Theaterstücks unter dem Titel „Es muss von Herzen kommen, was auf Herzen wirken soll“ geht es um Kinder, die den beschwerlichen Weg nach Deutschland auf sich genommen haben, dabei Heimat, Freunde und Familie zurücklassen mussten in der Hoffnung auf ein glückliches Leben.

 

Des Weiteren gilt unser Bemühen schon traditionell Entwicklungshilfeprojekten in Nepal. Mit der intensiven Unterstützung des Vereins „ ZukunftsKinder Nepal e. V.“ (http://www.zuki-nepal.de ) fördern  unsere Spendengelder eine Gesundheitsstation für vorwiegend Frauen und Kinder in einer der ärmsten Regionen  in Ostnepal. Über das PMC (Peshala medical center) erhalten  ca. 3000 Bewohner aus umliegenden Dörfern ca. 80 km südlich des Mount Everest erstmals Zugang zu medizinischer Grundversorgung durch eine junge nepalesische Frau, die für unsere Unterstützung sehr dankbar ist und sehr zuverlässig und motiviert arbeitet.

 

Worauf wir am  meisten stolz sind, ist die bereits zweite Umsetzung eines Sponsorenlaufes an unserem Gymnasium im Jahr 2015.

 

Eingebettet in eine soziale Woche am Ende des Schuljahres organisierten traditionell Schüler für Schüler unter der Leitung des Schülerrates und der Schülerfirma Seminare zum Thema  „Schule ohne Rassismus, Schule mit Zivilcourage“.  Der Sponsorenlauf bildete dabei erneut den Höhepunkt und dessen  Auswertung den  Abschluss dieser Woche.

 

Dieser Tag wurde auch genutzt, um die Schirmherren des Projektes „ZuKi“ Herrn Martin Camps, Frau Marion Nies- Fricke sowie unseren Projektbetreuer vor Ort, Herrn Holger Röhle, zu begrüßen. Sie nutzten die Gelegenheit, das Neueste aus Nepal zu berichten sowie allen Schülern, Eltern und Gästen konkrete Ansprechpartner zu sein.

 

Nachdem 2014 mit den erlaufenen mehr als 8000 Euro ein Kindergartenhaus erdbebensicher errichtet werden konnte, wurden die Spendengelder des Laufes im Jahre 2015 von erneut ca. 8000 € in den Innenausbau des Gebäudes investiert.

 

Stets ist es uns wichtig begonnene Projekte weiterzuführen, uns aber auch gern immer wieder für neue Dinge begeistern zu lassen.

 

Was ist an unserem Handeln demokratisch?

 

Es ist nicht einfach, alle Schüler, Eltern und Lehrer von unseren Ideen zu überzeugen und sie zu motivieren sich sozial zu engagieren.

 

Deshalb ist es wichtig, unsere Arbeit zu publizieren und immer wieder auf uns aufmerksam zu machen. Das geschieht vor allem über Infoveranstaltungen für Schülersprecher, aber auch gewählte Elternsprecher, die dann als Multiplikatoren agieren.

 

Dabei gelingt es uns zunehmend besser, die gesamte  Schule in Projekte wie unsere gemeinsame soziale Woche mit  Spendenlauf als Highlight am Schuljahresende zu integrieren.

 

Uns ist es wichtig, alle in Entscheidungen einzubeziehen und gemeinsam nach Lösungen für Probleme zu suchen. In Workshops, die wir als IG gemeinsam vorbereiten, bekommen Schüler einen genauen Einblick in unsere Arbeit und werden mit den Grundsätzen der sozialen Arbeit vertraut gemacht.

 

 

„Das Geheimnis des Glücks liegt nicht im Besitz, sondern im Geben. Wer andere glücklich macht, wird glücklich.“